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Leistungschwerpunkt
Plastische- und Handchirurgie

Sekretariat
Frau Heike Hahn
Tel: 0228. 543-2370
Fax: 0228. 543-2362

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Aimal_Safi_LA_CH_J Leitender Arzt
Dr. (Cs) Aimal Safi

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Leistungen-Chirurgie
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Plastische- und Handchirurgie

in der Betriebsstätte Johanniter-Krankenhaus

 

Der Leistungsschwerpunkt Plastische-, Rekonstruktive-, Hand-, und Mikrochirurgie im Johanniter-Krankenhaus wurde von Dr. (Cs) Safi 1997 gegründet und in den Folgejahren bei stetig wachsendem Patientenzustrom bis zur heutigen Größe und Behandlungsspektrum erweitert.

 

Dr. Safi ist ordentliches Mitglied der Vereinigung der Deutschen Ästhetisch-Plastischen Chirurgie (VdÄPC), der Deutschen Gesellschaft der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgen (DGPRÄC, vormals VDPC) und der Deutschen Gesellschaft für Handchirurgie (DGH).

 

Die folgenden Seiten vermitteln Ihnen eine Übersicht über das Fach der Plastischen Chirurgie im Johanniter Krankenhaus, mit Informationen zu dem Fach im Allgemeinen und zu unserem medizinischen Leistungsangebot im Besonderen.

 

 

 

Leistungsbereiche

 

Plastisch-Rekonstruktive Chirurgie

Die Rekonstruktive Chirurgie befasst sich mit der Wiederherstellung der Körperteile nach Tumoroperationen oder Unfällen, aber auch mit der Schaffung normaler Formen und Funktionen bei angeborenen Fehlbildungen. Wegen der Vielfältigkeit der Defektgrößen, -arten und -lokalisationen ist eine große Methodenvielfalt notwendig.

 

Mikrochirurgische Techniken zur Verpflanzung großer, durchbluteter Hautareale, von Gewebekombinationen unter Einschluss von Muskeln und Knochen haben wesentlich erweiterte Möglichkeiten zur Wiederherstellung eröffnet, z. B. um gelähmte Gesichtsmuskeln zu ersetzen oder große offene Knochendefekte nach Unfällen oder Tumoren zu überbrücken.

 

Unsere Leistungsschwerpunkte im Bereich der Plastisch-Rekonstruktiven Chirurgie sind:

 

  • Wiederherstellung der weiblichen Brust durch körpereigenes Gewebe (Tram-flap, Latissimus-dorsi-Lappen) oder Prothesenimplantation
  • Korrektur von Fehlbildungen der weiblichen Brust
  • Trichterbrust
  • primärer oder sekundärer Gewebeersatz bei Weichteildefekten (ganzer Körper, nach Unfällen, Bestrahlung, Infektionen, Dekubitus, etc.)
  • frische Gesichtsverletzungen (unter ästhetischen Gesichtspunkten)
  • Narbenkorrekturen
  • alle Arten der Hauttumore (gutartig und bösartig) einschließlich der plastischen Defektdeckung
  • Weichteiltumore (Fett, Bindegewebe, Muskel, Gefäße, Nerven)
  • Knochentumore (einschließlich Knochenersatzmaßnahmen)

 

 

Handchirurgie

Die Handchirurgie ist ein bedeutender Bereich der Plastischen Chirurgie. Die grundsätzlichen Methoden der Plastischen Chirurgie finden an der Hand besonders komplex und differenziert ihre Anwendung. Meist müssen viele Methoden miteinander kombiniert eingesetzt werden, um den auf engstem Raum zusammenliegenden unterschiedlichen Strukturen gerecht zu werden.

 

Auch hier ist die Mikrochirurgie Motor für große Fortschritte. Die Replantation abgetrennter Finger oder ganzer Gliedmaßenanteile sind bekannte Beispiele. Weiter Fortschritte wurden durch Muskelverpflanzung zur Wiederherstellung der Bewegung gelähmter Extremitäten erzielt. Kombiniert mit Operationen an den Nerven lassen sich gelegentlich sogar völlig funktionslose Arme wieder zu Hilfsfunktionen verfügbar machen.

 

Von den Berufsgenossenschaften sind wir zur Behandlung schwerer Handverletzungen nach dem Verletzungsartenverzeichnis zugelassen.

 

Unsere Leistungsschwerpunkte im Bereich der Handchirurgie sind:

 

  • frische Verletzungen (einschließlich Knochenbrüche an Hand und Unterarm)
  • Replantationen
  • sekundäre Wiederherstellung nach Unfällen und Erkrankungen
  • gesamte Sehnenchirurgie einschließlich motorischer Ersatzoperationen
  • Erkrankungen (z. B. Morbus Dupuytren, Arthrose, etc.)
  • Rheumachirurgie
  • angeborene Fehlbildungen
  • Nervenkompressionssyndrome
  • Infektionen

 

Fußchirurgie

 

  • Fehlstellung der Zehen (z. B. Hallux valgus, Hammerzehen)
  • Nervenkompressionssyndrome (z. B. Tarsaltunnelsyndrom)
  • frische Verletzungen
  • Erkrankungen (z. B. Hallux rigidus, Morbus Ledderhose, Morton-Neuralgie, etc.)

 

Verbrennungschirurgie

In der Verbrennungschirurgie werden ähnliche operative Methoden wie in der Rekonstruktiven Chirurgie eingesetzt. Entsprechend der Schwere der Verbrennungen sind zunächst alle therapeutischen Maßnahmen auf die Erhaltung des Lebens ausgerichtet. Daher müssen Schwerbrandverletzte in einem speziellen Verbrennungszentrum behandelt werden. Hierfür ist unsere Klinik nicht ausgerichtet.

 

Das erste Ziel der Behandlung ist verbrannte, abgestorbene Teile der Körperoberfläche zu entfernen und durch frühzeitige Defektdeckung die großen Verluste von Flüssigkeit einzudämmen. Bei großen Verbrennungsflächen müssen besondere Techniken des Hautersatzes angewandt werden, da eine Verpflanzung gesunder Hautflächen das Problem des Verbrannten nur noch verschlimmert. Erst nach Überwindung dieser kritischen Zeit beginnt die meist lange Phase der schrittweisen endgültigen Wiederherstellung der Körperoberfläche.

 

Die Vermeidung oder Beseitigung von ausgedehnten Narbenflächen erfordert lang andauernde, konservative Behandlungen und immer wieder Operationen, die durch mikrochirurgische Techniken der Gewebeübertragung deutlich verbessert wurden. Verbrennungspatienten sind daher häufig jahrelang behandlungsbedürftig, bis ein tragbarer Endzustand von Form und Funktion erreicht wird.

 

Unsere Leistungsschwerpunkte im Bereich der Verbrennungschirurgie sind:

 

  • Behandlung von Verbrennungen (sofern nicht Verbrennungszentrum pflichtig) und deren Spätfolgen (Narbenkontrakturen)

 

 

Zentren und Kooperationen

 

Mit Datum vom 18. Januar 2005 hat Ministerin Fischer in einem Bescheid der Bezirksregierung Köln entschieden, das Johanniter-Krankenhaus Bonn in Kooperation mit dem Marien-Hospital Euskirchen als Brustzentrum auszuweisen.

 

 

Sprechstunden & Ambulanzen

 

Plastische Sprechstunde Dr. (CS) Safi
Dienstag und Freitag nach Terminvereinbarung über unsere Ambulanz
Tel. 0228.543 -2361

 

Plastisch-Rekonstruktive, Handchirurgische und Berufsgenossenschaftliche Sprechstunde
Montag und Donnerstag nach Terminvereinbarung über unsere Ambulanz
Tel. 0228.543 -2361

 

Notfälle (24 h)

Während der Geschäftszeiten Annahme über unsere Ambulanz

Tel.: 0228 / 543 – 2361

 

Außerhalb der Geschäftszeiten Annahme über die Allgemeinchirurgische Ambulanz

Tel.: 0228 / 543 – 3009

 

Behandlungsinformationen

 

Der erste Kontakt:

Nach telefonischer Terminvergabe über unsere Ambulanz (0228/543-2361) erfolgt die Erstvorstellung in unserer Sprechstunde in den Räumlichkeiten unserer Ambulanz (Rheinflügel, 2 Stock).

 

Für diese Erstvorstellung bedarf es bei gesetzlich krankenversicherten Patienten der Überweisung eines Plastischen Chirurgen oder eines Chirurgen oder Orthopäden mit der Zusatzbezeichnung Handchirurgie. Eine Ausnahme hiervon stellen privatversicherte Patienten und Patienten bei denen ein Arbeitsunfall oder eine Berufskrankheit vorliegen, dar.

 

Zu der Erstvorstellung sollen Sie unbedingt die Ihnen zur Verfügung stehende Befunde (z.B. neurologische Untersuchungsbefunde, Arztberichte) und Röntgenbilder, betreffend der Erkrankung wegen der Sie unsere Beratung ersuchen, mitbringen! Dies kann unsere Arbeit erheblich erleichtern, den Ablauf beschleunigen und eine womöglich ansonsten erforderliche Wiedervorstellung mit den betreffenden Befunden vermeiden.

 

Ziel der Erstvorstellung ist es, eine zutreffende Diagnose Ihrer Erkrankung, zumindest aber eine Arbeitsdiagnose zu erstellen, die es erlaubt, ggf. nach weiterer interner Besprechung des Falles, über den weiteren Behandlungsweg zu entscheiden. So kann entweder eine konservative, d.h. eine nicht operative Behandlung sinnvoll sein, oder eben eine operative Behandlung.

 

Im Falle der Indikation für eine operative Behandlung muss dann unter Berücksichtigung der Fallschwere, des zu erwartenden diagnostischen und operativen Aufwandes und der patientenbezogenen Umstände im Einzelfall, entschieden werden ob der geplanter Eingriff unter stationären Bedingungen oder als ambulanter Eingriff erfolgen soll.

 

Nach medizinischen Kriterien muss des weiteren über die Dringlichkeit des Falles entschieden werden (Notfall, d.h. unverzügliche operative Behandlung erforderlich; frühelektiv, d.h. operative Versorgung in den kommenden Tagen ausreichend; elektiv, d.h. bei der geplanten operativen Behandlung handelt es sich um einen reinen Wahleingriff dessen Termin für Wochen oder Monate später geplant werden kann).

 

Inhalt dieses Voruntersuchungstermin ist:

 

  • die notwendigen administrativen Arbeitsgänge für die bevorstehende Operation
  • die eingehende ärztliche Untersuchung durch Mitarbeiter des Bereiches Plastische-/Handchirurgie einschließlich der eventuellenVeranlassung weiterer präoperativer diagnostischer Schritte
  • die Operationsaufklärung
  • die anästhesiologische Voruntersuchung einschl. Aufklärungsgespräch mit dem Narkosearzt, sofern keine Operation in Lokalanästhesie geplant ist
  • und für den Fall der geplanten stationären Behandlung, die Aufnahme durch das Pflegepersonal auf der Station

 

Beachten Sie bitte, dass der Gesamtablauf der Arbeitsgänge und der zu durchlaufenden Stationen an diesem Tag unter Umständen mehrere Stunden in Anspruch nehmen kann. Nach Beendigung aller Schritte finden Sie sich zuletzt wieder im Ambulanten Zentrum ein und können anschließend wieder nach Hause gehen.

 

In besonders gelagerten Fällen einer stationären Behandlung kann es sinnvoll sein, den vorstationären Untersuchungsstag zu umgehen und direkt eine stationäre Aufnahme zu vereinbaren, die dann in der Regel ein Tag vor dem geplanten Operationstermin erfolgt.

 

Der Operationstag:

Zur Operation kommen Sie zum vereinbarten Operationstermin und melden sich für den Fall eines ambulanten Eingriffes im Ambulanten Zentrum oder für den Fall eines stationären Eingriffes auf der Station.

 

Nach erfolgtem ambulantem Eingriff können Sie nach einer letzten Kontrolle durch einen Narkosearzt und eines unserer ärztlichen Mitarbeiter das Krankenhaus wieder verlassen. Sie werden in der Regel angewiesen sich zu einer ersten postoperativen Kontrolle am Folgetag um 7.30 Uhr in unserer Ambulanz einzufinden.

 

Nach erfolgtem stationären Eingriff bleiben Sie zunächst in unserer Obhut bis in Abhängigkeit der Art des Eingriffes, des postoperativen Verlaufs und sichergestellter häuslicher Versorgung der Entlassungstermin vereinbart wurde.

 

Die Nachbehandlung:

Die ambulante Nachbehandlung nach ambulantem oder stationärem Eingriff erfolgt in der Regel durch niedergelassene Ärzte. Das kann je nach Fall der Hausarzt oder ein Chirurg/Orthopäde, Handchirurg oder Plastischer Chirurg sein. In unserer ambulanten Nachsorge bleiben Patienten deren Behandlungskosten eine Berufsgenossenschaft trägt (Arbeitsunfälle) und privat versicherte Patienten. Diese Einschränkung unserer Nachbehandlungsmöglichkeiten ist unserer eingeschränkten Ermächtigung der kassenärztlichen Vereinigung geschuldet.

 

Sofern angezeigt stehen zur Nachbehandlung nach operativer Versorgung die Dienste der Physiotherapeutischen Abteilung unseres Hauses einschließlich physikalischer Therapie und Ergotherapie zur Verfügung. Es ist als Besonderheit der Physiotherapeutischen Abteilung des Hauses hervorzuheben, dass in den Jahren der engen Zusammenarbeit eine besondere Ausrichtung und hohe qualitative Professionalisierung hinsichtlich der speziellen Belange der Handchirurgie erzielt werden konnte.

 

Weiterführende Links

 

DGH - Deutsche Gesellschaft für Handchirurgie

www.dg-h.de

 

Deutschen Gesellschaft der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgen

www.dgpraec.de

 

DGCH - Deutsche Gesellschaft für Chirurgie

www.dgch.de

 

BDC- Berufsverband Deutscher Chirurgen

www.bdc.de

 

DGV - Deutsche Gesellschaft für Verbrennungsmedizin

www.verbrennungsmedizin.de